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Zur Zeit lese ich “Generation Doof” von Stefan Bonner und Anne Weiss und staune immer wieder darüber was die beiden Autoren schreiben. Klar das Buch ist lustig aufzufassen, aber vieles stimmt ja doch.
Ich möchte mich nun ein wenig mit dem Kapitel “Bildung - dahinter steckt nicht immer ein kluger Kopf” beschäftigen. Das Buch behauptet - zu Recht meiner Meinung nach - dass Bildung nicht nur davon anhängt wie viele Bücher man gelesen und welche Schulbildung man genossen hat.
Bildung - Allgemeinbildung. Damit ist sicherlich nicht gemeint, dass man die Top10 der deutschen Singlecharts auswendig kann oder weiß dass Cola und Vodka gemischt ein mehr oder weniger genießbares Getränk ergibt, sondern in wie weit man sich in der Welt zurecht findet und seinen Weg gehen kann. Selbstständig, mit einer guten Anstellung und dem Wissen um mehr als einen kleinen Smalltalk über das Wetter in der Bäckerei zu führen.
Als Kind der Generation Doof finde ich es fast peinlich was sich manche erlauben. Da nutze ich auch gerne das Wort “fremdschämen”. Man hat einfach zu wissen was der Bundestag ist und wo er sitzt, wie viele Bundesländer Deutschland hat oder wie man mit Geld umgeht ohne sich in einen utopischen Schuldenberg zu verrennen.
“Bildung kommt von Bildschirm. Würde es von Buch kommen hieß es Buchung”.
Ohne Worte…
Ist es wirklich so schwer die paar Stunden, denn es sind ja wirklich nur ein paar im Vergleich zu Arbeitsstunden, in der Schule zumindest ein wenig aufzupassen, sodass man dieses Grundwissen länger als ein paar Wochen bis zur nächsten Klausur behält? Es kann ja wohl nicht so schwer sein, sich einen gewissen Prozentsatz von einem Betrag heraus zurechnen. Ich sehe es immer wieder das die verschiedensten Leute in einem Geschäft stehen und sich ein Kleidungsstück anschauen. 40,00€ an der Kasse wird eine Reduzierung von 50% abgezogen. Nein, manche brauchen auch hierfür einen Taschenrechner. Kein Wunder dass sich Firmen über den mangelnden Nachwuchs an Fachkräften beschweren.
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