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22. August 2009 6 22 /08 /August /2009 13:28

Sobald man ein fertiges Manuskript in Händen hält, möchte man dieses, am besten so schnell es geht unter die Leute bzw. an einen Verlag bringen.
Was gibt es dabei zu beachten? Nicht viel, dass wichtigste allerdings, dass es für den Autor kostenlos sein soll und er daran auch noch verdient, nach einem gewissen Prozentsatz, welcher von Verlag zu Verlag unterschiedlich ist.

Seit einiger Zeit, schießen schwarze Schafe wie Pilze aus dem Boden. Die Verlage locken mit super Angeboten wie zum Beispiel einer Veröffentlichung, obwohl man selber eigentlich eher skeptisch ist. Das schlimme ist das die Kosten für das Lektorat, den Druck, die ISBN-Nummer, die Vermarktung etc. der Autor selber tragen muss. Dazu kommt noch, dass der Schriftsteller nach der ersten Auflage des Buches jegliches Recht an seinem geistigen Eigentum verliert und der Verlag munter so viele neue Auflagen drucken kann, ohne den Autor an den Gewinnen zu beteiligen.

Aus diesem Grund haben sich ein paar Verlage zusammen getan und das Aktionsbündnis für faire Verlage gegründet.
Einzelne Verlage werden, bevor sie aufgenommen werden bis ins detail geprüft, sodass man sein Manuskript guten Gewissens an einen Verlag von diesem Auktionsbündnis senden kann.

Selbstverständlich: Nicht jeder Verlag nimmt jedes Manuskript an und es besteht kein Recht auf einen Verlagsvertrag!

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Published by kreative-literatur - in Allgemein
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